Zu Weihnachten nur das Beste


Vergiss doch mal für einen Augenblick den ganzen Weihnachtsstress und erinnere dich worum es wirklich geht!

Um die LIEBE!


Um Dich!


Gottes wundervollste Schöpfung.


Papa's Lieblingskind


Für Dich kam ER auf diese Erde, ging durch all die Leiden und setzte ein Zeichen, das so unglaublich war, dass wir uns heute noch daran erinnern.

Du bist das größte Geschenk an diese Welt! 


Du und die LIEBE die in dir schlummert! 


Schenke einfach weiter was du von IHM geschenkt bekommen hast. 
Wenn du SEINE LIEBE in dir spürst und weiter gibst wird dieses Weihnachten zu einem der Schönsten das du je erlebt hast.

Von ganzem Herzen wünsche ich dir und deinen LIEBEN

Ein frohes Weihnachtsfest.
Deine Mimi 

Heute lege ich meine Waffen nieder


Wie re-agierst du, wenn du das Gefühl hast ein anderer versteht dich falsch?
Wie re-agierst du, wenn du das Gefühl hast jemand greift dich an?
Wie re-agierst du, wenn du das Gefühl hast du wirst ungerecht behandelt?

Kannst du es ertragen dich NICHT zu wehren?
Kannst du wahrnehmen, dass dies alles NICHTS mit dir zu tun hat?
Kannst du glauben, dass es NICHTS gibt, dass du rechtfertigen, klar stellen oder verteidigen muss, weil NICHTS von alledem dich wirklich bedroht.

Der Andere war einfach nur nicht deiner MEINung. Er erfährt das Leben einfach nur vollkommen anders als du, hat andere Erfahrungen gemacht und seine Realität deckt sich nur nicht mit dem was du als Realität erfährst. 

Kannst du sehen, dass der Andere deine Verteidigung, deine Rechtfertigung, deine Erklärung ja auch wieder als einen Angriff wahrnehmen kann und seinerseits zu seinen Waffen greifen wird um sich zu verteidigen.

Worte können tiefe Wunden schlagen. Willst du diesen unsäglichen Kampf wirklich weiter führen oder...

... hast du den Mut deine Hände sinken zu lassen und dich nicht zu verteidigen?
... hast du den Mut einfach zu schweigen und deinem Ego die Macht zu entziehen?
... hast du den Mut auch deine andere Wange hin zu halten?
... hast du den Mut der LIEBE zu folgen?


"Heute will ich mich trauen, meine Waffen und meine Rüstung abzulegen.
Ich werde versuchen mich weder zu verteidigen noch zu rechtfertigen, denn das könnte vom anderen wieder als neuer Angriff empfunden werden."

"Lieber Gott, 
bitte steh mir bei, 
dass ich mich wirklich traue
wehrlos zu bleiben, 
egal wie stark der Sturm um mich herum auch tobt.
Ich will in DIR ruhen und vertrauen."

Willst du dein Problem wirklich behalten?



Kennst du das?

Du hast ein Problem und findest einfach keine Lösung dafür. Wie du es auch drehst und wendest, es will sich nicht lösen. Du hast alles ausprobiert. Du bist links herum nicht weitergekommen, dann hast du es eben rechts herum versucht, aber das hat auch nicht geklappt. Du hast es sogar "oben drüber" und "unten drunter" versucht, aber nix hat funktioniert.

JETZT ist der Zeitpunkt gekommen ein Problem einfach mal los zu lassen und zu vertrauen.

Einfach die Hände aufmachen und loslassen.

Nichts mehr tun, nichts mehr versuchen, nicht mehr darüber nachdenken, einfach loslassen!

Ich weiß, das klingt einfacher als es sich im wahren Leben anfühlt. Aber wenn wir Menschen mit unserem Latein am Ende sind, bedeutet das nicht, dass es keine Lösung gibt. Wir können sie von unserem derzeitigen Standpunkt aus eben nur nicht sehen. Das ist alles.

Wir brauchen jetzt ein bisschen Abstand. Damit wir irgendwann mit einem neuen, frischen Blick wieder hinschauen können. Und dann, ganz plötzlich werden wir feststellen es hat sich tatsächlich etwas verändert und da ist eine ja eine neue Türe die wir vorher gar nicht gesehen haben.

Und dann ist alles ganz einfach, was vorher so schwer und unlösbar erschien.

Verbissen an einem Problem festzuhalten bedeutet ja auch, dass deine Hände fest geschlossen sind. Und geschlossenen Hände können nun einmal nichts empfangen.

Also, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann hab Vertrauen, lasse los, öffne deine Hände und lass dich mit der Lösung beschenken.

Du hast immer die Wahl: 
Du kannst an deinem Problem festhalten und es behalten oder du lässt es los und machst dich bereit eine Lösung zu empfangen!

Probiere es selber aus. Du wirst sehen es funktioniert.


Nimm das Leben an!

ein Artikel von Joan de Groot


Komisch, Heute Früh wachte ich auf und hatte zum ersten Mal seit Monaten, richtig gut geschlafen. Was für ein Unterschied! Ich war sofort Hellwach, voller Energie. Die Runde mit dem Hund war beschwingt, ich joggte um die Pinakotheken, atmete die kalte, frische Luft tief ein und spürte wie das Leben durch mein Körper pulsierte.  Aaah!

Das sollte doch den normal-Zustand sein! Und warum ist es das so oft nicht?
Warum schlafe ich in letzter Zeit so schlecht? Warum drängen sich meine  Wehwehchen sosehr im Vordergrund:  von verspannte Schultern, über Müdigkeit, schlechter Schlaf  bis zu Hitzewallungen, schlechtes Sehen oder steife Knien beim Treppensteigen … manchmal komme ich mir vor wie meine eigenen Oma!

Und dann, ohne sichtbarer Grund ist alles dieser Morgen wie weggeblasen. Pure Energie, ein klarer Kopf. Das Denken strömt, die Ideen sprudeln, die Konzentration ist da.


Gestern las ich das 85% der Menschen meinen das sie ihre Essgewohnheiten umstellen sollten. Ich denke das auch immer.  Wenn ich es jetzt schaffe Vegan zu essen, mir Morgens nur von Grünen Smoothies zu ernähren, sowieso Zucker aus zu merzen, die bösen Kohlenhydraten zu bändigen, nur noch hochwertige pflanzliche Bio-lebensmittel  zu besorgen … dann wäre mein Geldbeutel zwar extrem dünn nach einer Woche, aber mein Körper wäre Fit und Leistungsfähig, denke ich dann. Außerdem würde ich mühelos abnehmen und  mich fühlen wie 28 statt 58.
Das versprechen mir die Vegan- For -Youth-Fit-Free-Forever-Gurus.

Nur, ich weiß nicht so recht warum es mich nicht wirklich überzeugt ….

Und dann sind da die andere die Wahnsinnsvitaminmineralvitalpräparate vertreiben. Sie versprechen mir ewige Jugend, Vitalität ohne Ende wenn ich jetzt endlich mal einen Darmdetox machen und Stoffwechselankürbelungspillen einwerfen würde. Außerdem brauche ich dringend Vitamin D wegen fehlenden Sonnenscheins und sowieso bin ich schon halbtot -  nur wusste ich das noch nicht – weil ich zu wenig Antioxidantien, Chlorophyll, Kolloidale Mineralien, Spurenelemente und Essentielle Fettsäure zu mir nehme.

Mein Gott, stöhne ich, wie kann es sein das ich überhaupt noch lebe??? Oder sollte ich sagen: Danke Gott DAS ich noch lebe! Vielleicht haben all diese Wunderstoffen und Diäten doch nicht so viel Einfluss wie ich mir denke. Vielleicht hat es ganz andere Gründe, das ich mich Heute so Energiegeladen und Fit fühle. 

Stimmt, es ist bestimmt meine Astrologische Konstellation!
Ich habe doch Sonne im 20. Haus und Jupiter mit Saturn und Merkur im Triagon, das steht außerdem diametral gegenüber das Quadrat von Mars und die andere die ich jetzt vergessen habe.  Kein Wunder das es mir so gut geht.
Pff, bin ich erleichtert. Ich habe einen Grund gefunden. Nur blöd das ich diese Sternkonstellation weder festhalten noch steuern kann. Too bad!

Ich würde so gern wissen was ich essen, tun und lassen sollte damit ich mich immer so fühlen könnte wie jetzt! Ich wünsche mir das ich die Sternen und Planeten in meinem  Tag, in meinem Schicksal so steuern könnte das ich immer gut drauf bin, wunderbar schlafe und wilden Sex haben kann. Immer!


Aha …     höre ich es leise in mir tönen.
Was?   Frage ich
Mmm, entschuldige aber willst du vielleicht wissen woran es liegt das du dich so fühlst wie du dich fühlst. Meistens. Außer Heute?
Und wie!!! Sofort! Ja, bitte gib’s mir
Na ja Schätzelein, weil du lebst.
??????
Und Leben heißt: Up and Down, Tag und Nacht, Innen und Außen. Das wolltest du doch so?
Oh Gott …
Ja, ich höre…
Ich habe da noch eine Frage !
Ja?
Warum kann es nicht immer so bleiben wie jetzt?
Wie ist es jetzt?
Ich bin so „in“ mich, ich fühle das Leben vibrieren und pulsieren in meinen Fingern, mein Kopf ist klar, meine Gedanken strömen, ich bin so lebendig.
Ja, das kann so gehen.  Das ist eine Möglichkeit. Es kommt  einfach auf dich zu, es ist da und du brauchst es nur annehmen. Genieße es dann auch. Nehme das Geschenk an. Mit jedem Atemzug kannst du es inhalieren und die Freude daran spüren. Die Freude an dem Geschenk das Leben heißt. Das dir jeden Tag neu gegeben wird. Nur das Heute, Heute  es dir Bewusst geworden ist.
Aaah so einfach ist das?
Ja.
Okay, dann mach ich das und genieße ich den Tag, und dieses Gefühl und bin einfach Dankbar.
Schön, ich freue mich.
Danke! Danke für den Tag, danke für das Geschenk meines Lebens und danke dass ich es alles spüren darf und spüren kann:  die Ups, die Downs, das pralle Leben! Und das ich ein Menschenkind sein darf hier auf Erden. Es ist meins, mit allem was ist. Danke dafür!
Ich hab dich lieb.
Ich dich auch!


Aus dem Herzen malen: die Kunst von Ulrike Hirsch.

Ein Interview von Joan de Groot

Gefühle zeigen erlaubt!
Eines Tages sah ich das kunterbunte Cover von Kerstin Werners  Buch „Gefühle zeigen erlaubt“ und ich musste einfach lachen!  Die Zeichnung traf mich mitten ins Herz.  
So wie das ist wenn man etwas Neues entdeckt,  dauerte es nicht lange oder ich sah immer wieder  Zeichnungen in der gleichen Art auf meine Facebook Timeline vorbeiziehen. Alle fand ich großartig. Alle hatten den gleichen Effekt auf mich: ich fühlte Freude und immer auch Rührung.  Langsam wurde ich neugierig. Wer steckte hinter diesen wundervollen Bildern?

Na ja, Facebook ist dazu da solche Sachen zu entdecken und so fand ich die Seite von Ulrike Hirsch. Malerei, Grafik, Musik, steht ganz nüchtern  neben ihr Profilbild. Nachdem ich mir auf ihre Website ihre Bilder angeschaut  und mir einige ihre Musikfilmchen bei Youtube angehört hatte, spürte ich: diese Frau tut einfach ganz genau wozu sie geboren ist. Und das mit Leidenschaft, Leichtigkeit und viel, viel Liebe!
 
Sonnenherz


Die Journalistin  in mir wachte auf  und wollte über Ulrike Hirsch schreiben. Ich liebe es einfach Menschen zu finden die wirklich ihre Berufung leben. Es gibt davon leider nicht so wirklich viele. Und vor allem nicht genug Frauen die sich trauen!

Grund genug Ulrike zu kontaktieren und mit ihr ein Termin für ein Telefon-Interview aus zu machen. Und so lernten wir uns kennen. Es war von Anfang an nur toll mit dieser Frau zu sprechen. Ich fühlte einen unsichtbaren Band, ein tiefes Verstehen von ihrer Kunst und von ihrem Wesen.

Ulrike Hirsch ist für mich eine kompromisslos ehrliche Künstlerin. Die ihre Arbeit nachgeht in aller Ruhe, mit viel Humor und Liebe für alles was sie da zu stellen vermag. Sie hat es geschafft wovon viele Künstler nur träumen können:  das zu tun wofür sie brennt und woran sie glaubt.
Sie illustriert, sie malt, ist Grafikerin und sogar auch Musikerin. Und das Beste dabei ist: sie kann davon leben!

Ihre Kunst ist spielerisch bunt, lustig, leichtfüßig, märchenhaft und fast kindlich naiv. Aber die Einfachheit täuscht. Dahinter steckt unendlich viel mühsame  Arbeit, eine starke Disziplin, viele mutige Ideen, sogar eine große Vision.

Ulrike erzählt:  „Als Kind habe ich immer schon gemalt, auch Figuren erfunden und Geschichten illustriert. Ich hatte das große Glück in einer Familie geboren zu sein die mich darin vollkommen frei ließ und  unterstütze in meinem Wunsch an der Kunst-Akademie weiter zu lernen. Auch meine Kunst- und Musiklehrer haben mich gefördert und beschützt. Sie glaubten an meinen Fähigkeiten.“
 
Geliebtes Kind 

„So began ich an der Akademie. Und da war dann alles auf einmal ganz anders. Ich kam in Berührung mit Ablehnung von meiner Arbeit und meiner Person. Meine Bilderwelt wurde kritisiert, sie wäre zu einfach, zu kindlich, zu farbenfroh und vor allem zu spirituell.“

Ulrike ist in Ostdeutschland aufgewachsen und hatte schon als Kind ein ganz natürliches, ungezwungenes Verhältnis zur Spiritualität. Später gehörte Beten, Gespräche über Glauben und Gott einfach dazu. Sie verarbeitete diese Impulse in ihre Kunst und fand  ihre eigene Wege darin.

„Ich konnte mit soviel Ablehnung gar nicht umgehen“, sagt sie jetzt, „ ich war noch so jung und unreif.  Es hat mich einfach umgehauen.“
„Nach zwei Jahren wollte ich das Studium abbrechen. Ich packte mein Rucksack und zog nach Schottland. Aber meine ganze Probleme hatte ich anscheinend in meinem Rucksack mit eingepackt“, lacht sie, „und so entschied ich mich, wieder zurück zu kehren und weiter zu machen an der Akademie. Ich lernte den Kritik aus zu halten, durch den Schmerz hindurch zu gehen, weiter zu arbeiten und zu mir und meine Arbeit zu stehen, auch wenn alle andere dagegen sind.“


Abschied und Willkommen

Das hat sich gelohnt. Ulrike besteht Ihr Studium, und lernt nach vier Jahren, in ihre Abschlussarbeit absolut an sich zu glauben und keine Kompromisse ein zu gehen.
„ Und DAS, lacht sie, war mein eigentliches Diplom! An mich glauben!“

Nach dem Studium zieht sie sich zurück und malt und malt und malt. Ganz intuitiv. Sie malt sich einfach ihr Schmerz, alle Belastungen, die unverarbeitete Gefühle aus sich raus. Bis sie sich wie geläutert fühlt. Und leer. So hat sie sich selber heil gemalt. Ein ganzes Jahr lang ist sie hauptsächlich damit beschäftigt. Es wird die Grundlage werden für ihre spätere Arbeit in ihre Workshops mit Intuitive Malerei. „ Ich vermittle in meinen Seminaren keine Methode“, erklärt Ulrike, „sondern das was ich da selber erleben dürfte: meine Gefühle Ausdruck zu geben. Einfach alles zuzulassen was sowieso da ist!“

„Wo fühlst du dich spirituell zuhause?“, frage ich sie.
„ Ich habe lange Erfahrungen mit intensiven Meditationen, auch Yoga, Stimmarbeit, habe eine Zeit verbracht in einem Italienischen Kloster, und dadurch viel über das Christentum und seine Begrenzungen entdeckt.  Alles was mir über den Weg lief habe ich ausprobiert: Schamanismus, Kabbala, egal was es war. Ich habe immer versucht die Essenz aus allem raus zu suchen und sagte mir: ich öffne mich und verlass mich einfach auf meinem Herzen.“
 „ Zu dem Vater-Gott habe ich eine innige Beziehung. Gott als einen liebenden Vater erleben zu dürfen ist mir sehr wichtig. Aber ebenso wichtig ist mir den Alles-umfassenden, formlosen Begriff des Eins-mit-Allem-Sein. Ich mag Beides. Geliebt zu werden wie ein Kind und auf zu gehen in das pure Sein. Das Grenzenlose.“

Genau diese ehrliche und tiefe Auseinandersetzung mit dem Göttlichen, finde ich zurück in Ulrikes Arbeiten. Darum berühren die Bilder so tief. Sie sind archaisch in ihre Einfachheit.

Aufstiegsbild

War es dann so leicht für Ulrike? Einfach zu malen und gleich davon leben zu können?
Nein, das Leben war nicht immer einfach für sie und ein Zuckerschlecken erst recht nicht. Sie hat sich jahrelang durchgekämpft mit viel Fleiß und Disziplin um ihren Weg zu finden und zu gehen. Unterricht geben, in Gesang, Gitarre, Malen, allerhand grafische Aufträge annehmen … es gehörte alles dazu.
„Langsam wurde die Situation so dass es auch finanziell aufwärts ging“, erinnert sich Ulrike, „ und seit 2004 ist alles ganz natürlich weiter gewachsen, wurde es immer mehr, bis ich genug Arbeit hatte und auch davon leben konnte.“

Die Musik ist auch noch ein leidenschaftliches Hobby, aber ihr Geld verdient Ulrike hauptsächlich durch ihre vielseitigen Auftragswerke,  die Seminare in Intuitives Malen und ihr Online-Verkauf.

Was sie am allerliebsten mag? „Meine Bilder zu malen, meine Lieder zu singen und den Menschen bei zu bringen das gleiche zu tun: ihre eigene Bilder zu malen, ihren eigenen Lieder zu singen.“ „Tue das was du liebst, sag ich den Menschen, fühle in dir was da ist, was du die Welt geben kannst und was deine Gabe ist.“
„Und dann: geh hin und MACH es, weil es dich erfüllen wird. „

„Nimm dich dabei aber im Arm, mach es ganz liebevoll. Hab dich lieb. Erkenne dich an. Und vergesse nie: es geht nicht nur darum etwas mit Liebe zu tun, sondern auch mit einer absoluter innerer Verpflichtung dir selber gegenüber. Es gehören ein starker Willen und viel Ausdauer dazu! Und es gibt da keine „Shortcuts“!“

Ich sehe immer wieder den vor allem spirituell beschäftigten Menschen wie Bäume mit einer ausgeprägte Krone aber schwache Wurzeln. Die ganz banale, materielle  Dinge im Leben gehören aber genauso dazu: Buchhaltung, Marketing, Umgang mit den Finanzen, das brauchst du alles wenn du selbständig etwas schaffen willst. „

Eine wunderbare Frau, die Ulrike Hirsch und eine begnadigte Künstlerin. Ihre Kunst spiegelt wieder was sie zum Schluss noch gesagt hat: „Vertraue das Leben und lass dich fallen. Dann geht es aufwärts!“

Ich bin mir sicher: in Ulrike Hirsch stecken noch so viele wundervollen Bilder die gemalt werden wollen! Danke Ulrike, für deine großartigen, inspirierende Bilder und deine genauso inspirierende Worte. Ich freue mich schon auf unsere „Live“-Begegnung, die bestimmt kommt!

Wundervolle Menschheit





Weihnachten oder 1000 Tode sterben?

Bäume in Winter, schöner als jeder Weihnachtsbaum, hier bei der Ludwigskirche in München





























Liebe Leser!
Mein Post „Weihnachten? Nein, Danke!“ hat sehr viel Reaktion ausgelöst. Darüber freue ich mich. Letztendlich wird ein Blog nur lebendig durch seinen Leser und wenn ich mit meinen Beiträgen Resonanz aufrufe, dann ist das gut. Es geht mir nicht darum das ihr meiner Meinung teilt oder das ihr alles so toll findet was ich schreibe. Im Gegenteil, ich rüttele gerne auf und schüttele mal wach. Mich selbst inklusive!
In weitere Artikel werde ich das Thema vertiefen und aufschlüsseln und sag euch dabei vielleicht nur: urteile nicht zu schnell, es kommen noch einige Überraschungen auf euch zu!

Die goldene Birke, schöner wie jeder Weihnachtsbaum!





Gerne will ich hier ein Brief von Dani aufgreifen, sie schreibt mir folgendes:

Liebe Joan,

dein Blogeintrag hat mich sehr berührt. Du fragst dich, was passiert, wenn du Weihnachten ausfallen lässt. Eines wird auf jeden Fall passieren: Deine Kinder werden dieses Weihnachten nie vergessen. Ich weiß nicht, wie alt Deine Kinder sind, aber ich meine mich an einen Eintrag von Dir zu erinnern, dass du auch eine 15 bis 16-jährige Tochter hast?
Es ist auch egal ob 15 oder 25, was ist Weihnachten ohne die Mama. Meine Töchter sind 16 und 22 und freuen sich schon wie verrückt auf die Weihnachtszeit. Bei uns muss dann alles sein wie immer, d. h. mein Mann sucht mit der ältesten Tochter den Weihnachtsbaum aus und ich und meine jüngste Tochter meckern, wie blöd der Baum doch ist und versuchen ihn dann so zu schmücken, dass er schön ist. Wir meckern auch bei schönen Bäumen, weil das muss so sein, das war immer so.

Hast Du Dir mal überlegt, dass Du Weihnachten für Deine Kinder bist? Wer macht die tollsten Plätzchen, wer hat für und mit uns gebastelt, gesungen und gebacken? Die Mama! Du wirst auf jeden Fall dieses Jahr ein paar Menschen fehlen, für die du Weihnachten bist. Denn Weihnachten ohne all die lieben Menschen um uns ist nicht Weihnachten.
Und wenn allein die Trennung und der Schmerz darüber dein Grund dafür ist, Weihnachten ausfallen zu lassen, so überlege dir doch in Liebe für deine Kinder, ob du nicht ein Weihnachten mit neuen Ritualen schaffst, halt für die Zeit danach, aber ganz ausfallen lassen, meinst Du es macht dich glücklich?

Ich wünsche Dir von ganzen Herzen eine gute Zeit und bin gespannt auf Deine Berichte.


LG Dani


Weihnachtskugeln am Rosenstrauch
Liebe Dani,

deine Antwort hat mich sehr berührt. Vielen Dank dafür! Etwas Schöneres kann eigentlich über das Weihnachtsfest in der Familie nicht geschrieben werden und es ist so wahr.
Bei deinem Satz „ Hast Du Dir mal überlegt, dass du Weihnachten für Deine Kinder bist?“ kamen mir dann die Tränen. Dani, ich habe es noch nie so gesehen aber du hast so was von Recht! Die Mutter ist Weihnachten. Und ich war es lange, lange Jahren für meine Kinder.

Meine Tochter wird in ein paar Tage 17 und mein Sohn ist jetzt 21 Jahr geworden. Wir sind Zusammen in den letzten 2 Jahre durch eine sehr aufrüttelnde und oft schmerzvolle, aber gleichzeitig auch sehr schöne und intensive, Zeit gegangen. Ungefähr um dieser Zeit in 2011 habe ich nach 22 Ehejahren den Vater meiner Kindern und mein Mann verlassen, ganz Bewusst und trotzdem sehr überraschend.

Alles hat sich dadurch verändert. Kein Stein ist auf dem anderen geblieben. Das Leben meiner Kinder wurde zutiefst aufgerüttelt und verändert durch meine Entscheidung. Und weil es kein Familienfest gibt das so emotional ist und so unter die Haut geht als das Weihnachtsfest, wühlten die letzten zwei Feste so richtig auf.

Kerstmis 2011 bin ich mit den Kindern zu meiner Familie gefahren. Wir fühlten uns geborgen und sicher und wir waren alle drei erleichtert nicht konfrontiert zu werden mit lieb-gewonnen Traditionen und Ritualen. Ich hatte nachher das Gefühl, die Weihnachtsklippe sehr erfolgreich umschifft zu haben. Es war wie eine kurze Verschnaufpause in eine extrem turbulente Zeit.

Letztes Jahr Weihnachten war dann die Zeit gekommen das Fest frisch und frei zu begehen in unseren neuen Lebensumständen. Wir hatten ein fröhliches, leichtes und unkompliziertes Fest!
Aber es war doch nicht "wirklich" Weihnachten für mich. Weil ich einfach nicht wusste wie ich Weihnachten feiern wollte. Ich hatte mich zwar neu "erfunden" aber alles war offen, roh und unfertig. 

Kleine Kinder machen es einem leicht, Rituale zu etablieren die zu Tradition werden können. Wie schreibst du so schön: "das muss so sein, das war schon immer so!" Aber bei mir ist nichts mehr so wie es mal war. Und ich will auch gar nicht mehr anknüpfen an dem Alten. 

Es ist unglaublich wie groß das Bedürfnis vieler Menschen nach Regeln und Rezepte ist, vor allem zu Weihnachten!


In meiner neue Familienzusammensetzung befreie ich mich gerade von jeglicher Erwartung, jegliches Gefühl das etwas sein muss. Wir müssen gar nichts. Aber wir dürfen dafür alles. Wir dürfen unser Fest neu erfinden und wie das aussehen wird, darüber werde ich dann berichten.

Erstmals will ich alles verabschieden was ich mal gekannt habe: die Gewohnheiten und Traditionen in meiner Familie, ohne Glauben. Dann will ich mich aber genauso entfernen von den Ritualen eines Weihnachtsfestes die gewurzelt sind in eine deutsche, sehr traditionell-christliche Familie. Ich bilde gewiss keine traditionelle Familie mehr. Mein Glauben aber steht wie ein Fels. Und aus diesem Glauben schöpfe ich Kraft und Hoffnung. Ich will Neue Wege finden Weihnachten zu begehen.

Oder soll ich vielleicht sagen: ich möchte auch von dem Spirit, den Geist von Weihnachten, gefunden werden! Gefunden von neuen Impulsen die aus Liebe, Andacht und aufmerksame Wahrnehmung der Situation heraus entstehen. Und dann "schaun mer mal" ! Ich jedenfalls, freue mich darauf. Es fühlt sich ungemein befreiend und leicht an und wirklich spannend. Das ist jetzt mein Weihnachtsabenteuer. Und mehr verrate ich jetzt noch nicht.

Danke für deine liebe, einfühlsame Worte Dani, sie haben mir sehr gut getan!


Liebe Grüße von Joan



Andrea Adams-Frey fasst diese Ungewissheit und ihre Antwort darauf für mich wunderbar zusammen in ihrem Lied: "1000 Tode"